Wir beide sitzen im gleichen Boot!!!

 

In diesem Blog gehe ich auf die Arbeitsweise ein, eben, wie wir Maler Tag täglich arbeiten.

Die Frage stellt sich Ihnen vielleicht:

WAS BRINGT MIR DAS ?

So viel kann ich verraten. Es bringt Ihnen enorm viel!

 

Nehmen Sie sich die Zeit, es lohnt sich.

 

Es hat sich viel getan in den letzten Jahren.

  • VOC-Norm
  • Verabschiedung der gewohnten und geliebten Alkydharzlacke, und die einfache Verarbeitung dieser.
  • Die Tapetenindustrie hat nachgezogen.
  • Digitaldrucke mit gestochen scharfen Motiven auf Vliesträgern.
  • Zig verschiedene Klebebandarten, jedes für einen speziellen Untergrund geeignet.
  • Neue Spritzgeräte, die es möglich machen, auch beim Kunden direkt zu spritzen,  absolut nebelarm!
  • usw. usw.

Endlich hält der Fortschritt im Handwerk Einzug.......

 

Das konnte ich nach meiner "Babypause" im Januar 2010 gut feststellen.

Da machte ich mich selbständig, nach 10 Jahren "Abstinenz".

 

Es machte mir riesig Spaß, mich mit den neuen Materialien, Werkzeugen und Maschinen auseinander zu setzen. 

Aber eines störte mich massiv!

 

Es hat sich an der eigentlichen Arbeitsweise nichts, aber auch gar nichts geändert!

Gleich mehr dazu...

 

Ich hatte wenig Zeit, täglich für meine Baustellen.

Mein Mann arbeitet im 3-Schichtbetrieb und die Kids konnten nur von 8 - 12 Uhr in die Kita.

Es blieben exakt 4 Stunden, täglich!

 

Also musste ich Nischen finden, welche ich mit diesem kleinen Zeitfenster in einer "One-Woman-Show" ableisten konnte.

 

Innenausbau, hochwertig, wenn möglich.

Tapezieren mochte ich sehr gerne und Stuck, kreative Wandgestaltungen usw...

Also wickelte ich kleinere Aufträge genau so ab.

 

Nur eins störte mich extrem. Die Arbeitsweise!

 

Ich hatte neue Maschinen, neue Materialien, x neue Klebebänder, aber ich musste noch genau so arbeiten wie früher!

 

Ich sah bedeutend besser aus; keine Frage.

Engelbert S. und Co. lassen uns Maler bzw. alle Handwerker viiiiel besser aussehen als damals.

 

Aber es hat sich niemand über unsere Werkzeuge Gedanken gemacht, die wir irgendwo verstauen müssen.

Ich kann doch meine Tapezierbürste nicht mehr auf dem Boden ablegen, wenn die Rolle Tapete mal schlappe 96 Euro kostet.

 

Die Hosen waren genau so voll gestopft wie früher. Nichts passte wirklich.

Wohin mit diesen Klebebändern?

Überall liegen die Dinger, überall da, wo ich sie vorhin hingelegt hatte.

Irgendwo müssen die Dinger ja hin.

 

Wir haben eben einen enorm hohen Werkzeugeinsatz z.B. beim Tapezieren und einen hohen Materialeinsatz beim Abkleben.

Breites Klebeband, schmales Klebeband, eins mit Folie in verschiedenen Breiten.

JA.....

Flüssige Arbeitsabläufe...nicht möglich!

 

Dauernd bücken nach liegen gebliebenem Werkzeug, suchen danach, die Wege dazu gehen. Bückt man sich und zieht die Bürste aus der Gesäßtasche, ok, geht noch.

Wieder rein?

Is` nich`

 Rein geht gebückt einfach nicht!

Also aufstehen und die Bürste wieder reinfummeln oder auf den Boden legen....

echt nervig.

 

Können Sie nachvollziehen was ich meine?

Deshalb die Überschrift:

 

WIR BEIDE SITZEN IM GLEICHEN BOOT!

 

Ich musste daran was ändern.

 

Ich suchte das ganze WWW ab.

Es gab nichts für uns Maler.

Allroundertaschen, ja.

Ganz nett waren die. Mehr nicht!

Effektiv arbeiten war nicht möglich damit.

 

Es hat mich so sehr genervt, dass ich begann, Taschen zu kreieren.

Um jedes Werkzeug und Material herum, das ich ständig brauchte.

 

Eine gute Freundin half mir dabei. Ich konnte malern aber nicht nähen!

So ging das eine ganze Weile, bis ich ein erstes Taschensammelsurium hatte.

 

Das war super!!

Endlich flüssige Arbeitsabläufe.

Ich suchte kein Werkzeug mehr, ich ging keine unnötigen Wege mehr. Nichts kniff in der Hose.... es war genial!!!

 

Ich verfeinerte und verfeinerte, immer weiter. Es war wie ein Sog.

Es war super, damit zu arbeiten.

Ich sparte plötzlich so viel Zeit, dass ich erstaunt war, wie viel das war.

 

Ich rechnete um, Zeit ist schließlich Geld, und UPS!!!!

Das ist verda.... viel Geld!

 

Das beste daran war, dass ich nicht mehr genervt war, weniger Kraft brauchte, da ich mich nicht 100 mal am Tag bücken musste.

Es war Kräfte schonend, Nerven schonend.

Ich wurde von Kunden angesprochen, wie professionell das wirkt.

 

Ja.... und dann wurde mir erst klar was ich da "erfunden" hatte.

 

Als ich bei einem Rechtsanwalt das Wohnzimmer umgestaltete, kamen wir auf den Gürtel zu sprechen.

Von ihm erhielt ich einen Kontakt zu einer Patentanwaltskanzlei.....

Und so ging alles seinen Weg.

Nach ersten Gesprächen mit dem Patentanwalt war klar, was es finanziell bedeutet, wenn ich das durchziehe.

Da musste ich schon schwer schlucken.

Aber ich sag ihnen was.....mir war bewusst, was ich da erfunden hatte. Und ich wollte unbedingt, dass Sie und alle anderen Maler da draußen auch diesen Nutzen haben, wie ich ihn plötzlich hatte.

Das wollte ich unbedingt tun.

Meinen Kollegen diesen Gürtel weitergeben, dass auch sie davon profitieren.

 

Klar werde ich nicht alle erreichen. Macht ja auch nichts.

 

Ich habs getan!

Schutzrechte drauf.

Produzent gefunden, einen Deutschen, gute Materialien, super Verarbeitung.

So war das.

Und dann gab eins das andere.

Erst war ich auf einer Erfindermesse, der iENA in Nürnberg. Dort wurde ich von Frau Waltenberger "gefunden". Die suchte 12 Innovationen "vom Handwerk fürs Handwerk" für die Sonderschau "Innovation Gewinnt". Die, die da reingewählt werden, dürfen kostenlos auf der INTERNATIONALEN HANDWERKSMESSE München ausstellen.

 

Was soll ich sagen.

ICH WAR DABEI!!!!

 

Ich hattte so große Resonanz dort, dass ich beschloss, den Gurt auf den Markt zu bringen.

Und so weit sind wir nun.

 

Aber wie vermarktet man ein Produkt, dem niemand auf Anhieb ansieht, welchen Nutzen und Vorteil es bringt.

 

Da bringt das Internet viele Vorteile.

Hier können Sie anhand von Videos tolle Einblicke bekommen.

Information ist schließlich das halbe Leben, nicht wahr?

 

Und deshalb sind Sie schließlich hier.

Sie wollen Informationen.

Die sollen Sie haben, unbedingt.

 

Im unteren Bereich finden Sie ein Eintragungsfeld.

Tragen Sie dort Ihre Emailadresse ein und ich führe Sie Schritt für Schritt.

Sie bekommen Zugang zum gesicherten Bereich, sofort!

Wir sehen und, bis gleich...