Wohin immer nur mit all dem Werkzeug?

Vollgestopfte Hosen nerven Dich beim Tapezieren? Damit bist Du nicht allein. Alles kneift und ist eng.

Es fühlt sich nicht gut an. Und du bist regelmäßig dabei genervt?

Was das aber nach sich zieht, ist vielen nicht bewusst!

Zeit, Kraft und Nerven kostet uns diese Arbeitsweise. Sie ist unkomfortabel, ineffizient und nicht mehr zeitgemäß.

Es geht auch anders!!!

Du kennst das aus Deiner täglichen Arbeit auf den Baustellen.

Du  brauchst  immens viel Werkzeug, der Werkzeugeinsatz pro Bahn ist groß.

 

 Vor allem beim Tapezieren.

 

Es kommt immer darauf an, welchen Träger wir tapezieren, danach richtet sich der Einsatz des jeweiligen Werkzeugs.

 

Du brauchst diese Werkzeuge oben an der Bahn, und unten an der Bahn. Das bedeutet, Du musst alles Werkzeug beim Wechsel von oben nach unten irgendwo hinlegen oder verstauen.

Das ist der Moment, wo die eigentliche Arbeit unterbrochen wird , die Zeit, Kraft und auch Nerven kostet.

Leider.

 

Wo legst Du dein Werkzeug hin? In die Leitertasche?  Vielleicht hast Du Holstertaschen dran? Und die empfindest Du auch nur als Notlösung.?

Deine Zollstocktasche ist übervoll. Mit Malerspachtel, Bleistift, Schere, Messer?

 

Wohin jetzt mit derTapezierspachtel?

Steckst Du sie in die vordere Hosentasche oder die am Schenkel angebrachte Tasche?

Die Tapezierbürste steckst Du in die hintere Gesäßtasche?

Leider ist genau da an Deiner Hose die Verschlussplatte angenäht. Zu allem Überfluss ist da auch noch ein Klett zum Verschließen der Tasche dran.

Das bedeutet, Du musst die Tasche erst öffnen und kannst dann mit der anderen Hand die Bürste in die Gesäßtasche hineinzwängen.

Du brauchst also 2 Hände dazu!

 

Wenn Du eine Decke tapezierst, wird das Dilemma noch sichtbarer.

 

Irgendwann brichst Du eine Klinge Deines Cuttermessers ab. Bist Du viel auf Großbaustellen unterwegs mag es nicht schlimm sein wenn der Klingenabschnitt auf dem Boden liegen bleibt.

Bei Privatkundschaft sieht das anders aus. Klingen auf dem Boden? Das kannst Du Dir nicht leisten. Ein absolutes No Go!

Aber irgendwo musst Du sie abbrechen und der Schwerkraft geschuldet, fliegt sie mit klirrendem Geräusch auf den Boden.

Wenn Du sie verfolgen konntest, wirst Du sie gleich wieder finden. Wenn nicht, beginnt auch noch die Sucherei nach der Klinge....

 


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Aber nun zurück zu unserer Tapezierung

Spielen wir doch mal ein Szenario.

Wir tapezieren im Geiste eine Bahn zusammen.

So, oder so ähnlich kann es uns allen gehen...

 

Du tapezierst eine Mustertapete aus Vlies bei Privatkundschaft.

Ein Zimmer mit 4*4 Meter. Also relativ klein.

Das werden rund 31 Bahnen einer Eurorolle, sein also ca. 8 Rollen Tapete.

 

Du richtest dein Werkzeug her.

 

Tapezierbürste oder Rolle

Tapezierspachtel

Cuttermesser

Schere

Blei

Zollstock.

 

Gut. Also packst Du alles in die Arbeitshose.

 

Die Tapezierbürste nimmst Du in die rechte Hand und willst sie in die rechte Gesäßtasche stecken. Dazu musst Du erst mit der linken Hand rückseits die Tasche aufheben, da Du sonst die Bürste nicht in die Tasche bekommst.

 

Je nach Hersteller wirst Du auch den Klett öffnen der an der Platte angenäht ist, der die Tasche verschließt. Also nochmal.

Linke Hand hinter den Rücken zur rechten Gesäßtasche führen, Platte öffnen, die Tasche aufhalten und mit der rechten Hand die Bürste in die Tasche zirkeln. Geschafft.

 

Die Tapezierspachtel steckst Du Dir in die vordere rechte Hosentasche, da die Tasche am Schenkel schon mit Handschuhen, Handy oder Geldbörse gefüllt ist.

Das Cuttermesser, die Schere und den Zollstock verstaust Du in der Zollstocktasche.

So oder so ähnlich sieht es bei Dir und allen Malern da draußen aus.

 

Die Motivation ist hoch, die Tapete hübsch, der Kunde hat schon Brezeln und duftenden Kaffee für die 9 Uhr Pause hergerichtet und hat die Wohnung verlassen.

 

Gut.

Du schaltest den Laser ein, und zeichnest die erste Bahnbreite an, legst den Laserstrich drauf und nimmst die Höhe der Bahn. Du nimmst den Zollstock aus der Zollstocktasche ziehst dran, er ist raus, leider aber auch das Messer. Klong.

Es kracht direkt mit der Spitze auf den Holzboden. Gott sei Dank ist der Kunde schon weg, denkst Du Dir. Aber, ist der Boden vermackt?

Du hast zwar abgedeckt, aber der Schlag war heftigt. Du bückst Dich, schaust nach. Nichts passiert. Alles gut.

 

Prima.

Du steckst das Messer zurück in die Zollstocktasche, faltest den Zollstock auseinander und nimmst Maß.

Am Tapeziertisch angelangt faltest Du ihn wieder zusammen und steckst ihn zurück in die Zollstocktasche.

Es hakelt, das Cuttermesser ist im Weg. Zweimal etwas dran geschüttelt, gedrückt. Passt!

 

Du stellst den Meterzähler auf Null und ziehst auf Maß rauß. Mit der zusammengelegten Tapete gehst Du zur Leiter und hoch.

Dabei bemerkst Du, dass beim Hochsteigen die Tapezierspachtel ungünstig in die Leiste drückt.

Autsch!

Knapp vorbei am guten Stück, nimmst Du sie und legst sie lieber in die Leitertasche. Das ist bequemer.

 

Alles gut, die Bahn geöffnet, gleitet sie im perfekten Kleisterbett sanft nach unten.  Tapete anlegen am Laserstrich, ausjustieren. Der Griff nach hinten zur Bürste die in der Gesäßtasche parkt.

Du ziehst sie raus und drückst damit deine Tapete an.

Du brauchst jetzt die Tapezierspachtel und legst die Bürste bequem in die Leitertasche und die Tapezierspachtel raus.

 

Mit etwas Schwung und dennoch vorsichtig gleitest Du an der Ecke der Decke entlang.

Der Wechsel der Spachtel in die linke Hand geht fluchs, denn jetzt willst du den Überstand mit dem Cuttermesser an der Spachtel abschneiden.

Du greiftst zur Zollstocktasche, und suchst das Messer zwischen Zollstock und Schere, Ah! auch der Blei ist hier.

Endlich gefunden und raus damit. Klong.

Nein! Der Meterstab ist rausgefallen. Der Boden, denkst Du, kann das ab. Hat er doch schließlich den Sturz des Messers auch abgekonnt. Es ist niemand im Haus. Also schlechtes Gefühl, weiche von mir!

 

Klinge raus schieben, ansetzen an der Spachtel , abschneiden. Oder doch nicht?

 

Du bemerkst, dass die Klinge stumpf ist. Kein Problem, an der Wand anlegen, ein kräftiger gezielter Druck auf die Klinke und klapp, ab ist sie!

Auch sie fällt auf den Boden, aber das beunruhigt Dich nicht weiter, die suchst Du später und hebst sie dann auf, wenn Du zusammenräumst.

Jetzt versuchst Du es nochmal.

Ein sauberer Schnitt! Den Tapetenabschnitt legst Du Dir auf den linken Unterarm. Tadellos..

Die Spachtel legst Du zurück in die Leitertasche, ziehst die Klinge ein und fummelst sie zurück in die Zollstocktasche.

Geschafft.

 

Den Kleister an der Decke der vom Tapetenabschnitt noch an der Decke hängt, willst Du nach erfolgreicher Verklebung der Bahn mit einem feuchten Schwämmchen wegwischen.

 

Jetzt also runter von der Leiter.

 

Du nimmst die Bürste aus der Leitertasche und bürstest die Bahn nach unten.

Dabei gehst Du in die Hocke und bemerkst schon den unangenehmen Druck im rechten Schenkel der von Deiner übervollen Zollstocktasche herrührt. Autsch. Sehr unangenehm!!! Aber Du bist das ja gewöhnt.

 

Du legst die Bürste auf den Boden weil,

Du willst die Tapete unten abschneiden. Die Sockelleiste willst Du ebenfalls mit einer sauberen Kante abschließen.

Nur, wo ist die Tapezierspachtel?

Kurz nachdenken..., sie liegt in der  Leitertasche!

Also, aufstehen, die Spachtel rausnehmen und das Messer aus der Zollstocktasche ziehen.

Das geht jetzt relativ leicht.

Ach, und da fällt Dir ein, dass vorhin der Zollstock rausgefallen ist. Also bückst du Dich, hebst ihn auf, steckst ihn ein und bückst Dich wieder um die Tapete unten an der Sockelleiste abzuschneiden.

Die Bürste lässt Du noch liegen, weil das echt unangenehm ist, in die Hocke zu gehen, wenn Du sie in der Gesäßtasche hast. Und vielleicht hast Du Glück, und sie wird nicht schmutzig auf dem Boden;-))

 

Alles erledigt!

 

Du stehst wieder auf, nimmst die Tapezierspachtel und steckst sie in die rechte Hosentasche, die Bürste mit der umständlichen Drehbewegung in die Gesäßtasche. Das Cuttermesser in die Zollstocktasche.

 

Das wird Dir zu bunt, weil alles so vollgestopft ist und legst den Zollstock in die Leitertasche.

Auch diesen Tapetenabschnitt legst sorgfältig in das Müllbehältnis. Die Baustelle muss ja sauber aussehen.

Perfekt.

Ach da war noch was. Der Kleister an der Decke.

Schwämmchen holen, rauf die Leiter, Kleister abgewischt und wieder die Leiter runter.

Schwämmchen zurück in den Eimer.

Noch kurz den Klingenabschnitt suchen, danach bücken. Vorsicht! Nicht schneiden. 

Und auch damit, ab in das Müllbehältnis.

Voila, die erste Bahn hängt.


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Ist Dir bewusst, wie oft Du Dich bücken musst, suchen musst, nach Werkzeug das Du irgendwo ablegen musst, weil es nicht funktionell in der Arbeitshose untergebracht werden kann?

So geht das weiter . Bahn um Bahn.

Bemerkst Du wie viel Arbeit das ist?

Wie umständlich das ist?

Wie zeitaufwändig, Kräfte zehrend nervig.

Mit schlechten Gefühlen verhaftet.

Aber warum?

 

Es ist umständlich und alles andere als leicht.

Wohin mit all dem Zeugs.

Wenn wir das mal zu Ende denken...was kommt da im Laufe der Tapezierung noch alles? 

 

Klar, weißt Du alles.... Dreck in der Bürste, weil in der Leitertasche noch Krümel liegen.

Vielleicht ist auch der Boden nicht ganz krümelfrei und deshalb die Bürste immer voll mit Dreck, den Du auch noch entfernen musst.

Die Klingen liegen alle am Boden. 

Wenn du mal rechnest, alle 2. Bahn brichst Du eine Klinge ab, dann benötigst du nach Adam Riese ca. 15 Klingenabschnitte. 

Nach denen musst Du 15  Mal suchen, Dich 15 Mal bücken.

Oder sparst Du lieber Klingen genau aus diesem Grund und nimmst lieber die schlechter Schnittkante in Kauf die vom stumpfen Cuttermesser herrührt?

 

Oder Du fragst Dich oft, 

"Wo ist mein....?" Tapezierspachtel, Klebeband, Staubbesen, Cuttermesser und Co.

 

Mit der Zeit merkst Du, wie oft Du schon die Leiter rauf und runter bist.

Wie oft Du Dich gebückt hast.

Wie oft Du gesucht hast, nach Werkzeug das Du vorhin irgendwo hingelegt hast, weil es keinen Platz in der Hose hatte.

Das Ganze endet darin, dass du Dich genervt und gestresst fühlst.

Und das, obwohl tapezieren eine wundervolle feine Arbeit ist.

 

Geht das auch anders?


So einfach kann es gehen

Dieses Video veranschaulicht gut, wie viel Werkzeug wir Maler bei nur einer einzigen Bahn, und sei sie noch so kurz (wie hier im Video) benötigen.

An einer langen Bahn, muss alles Werkzeug nach Benutzung verstaut, bzw. abgelegt werden, und unten wieder ausgepackt und anschließend erneut verstaut werden.

Dieser immense Aufwand muss einem erst mal bewusst sein. 


Wie geht es Dir beim Tapezieren?

Wie geht es Dir beim Tapezieren?

Geht es Dir ähnlich?

Das muss nicht sein.

Es geht auch komfortabel, effizient, leicht, funktionell und vor allem praktisch!

Dieser Nutzen ist unbezahlbar.

 

Alles Gute 

Nicole Ulsch


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So hast Du immer alles Werkzeug passgenau und clever verstaut, ohne dass Deine Hosen vollgestopft sind.

Ob Tapezierwerkzeug oder Klebebänder. Wir suchen ständig danach, weil wir es nicht adäquat in der Arbeitshose verstauen können.

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Blog

Wie Du IN der Innovativen Messertasche alle Cutterklingen abbrichst, sammelst und sicher entsorgst. 

Die Andrückwalze

Sie lässt sich nicht in der Hose verstauen. Deshalb hängen wir sie an die Leiter, oder sonst irgendwo hin, wo sie nicht schmutzig wird.

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